Leistungen der Praxis für Kieferorthopädie in Weilheim

Die individuelle Erstberatung steht bei uns am Anfang jeder kieferorthopädischen Behandlung.

Dazu erstellen wir als erstes einen umfassenden Befund, der sich aus folgenden Bausteinen zusammensetzt: klinische Untersuchung, Abdruck, ausführliche Fotodiagnostik, Röntgenbilder nach neuester Digital-Technik,  Funktionsbefunde und manuelle Untersuchung des Kiefergelenks.

Im folgenden Therapiegespräch erläutern wir Ihnen auf Basis dieser diagnostischen Unterlagen die geeigneten Therapiemöglichkeiten und klären alle Fragen, die Sie dazu haben. Dabei ist es uns wichtig, Ihre eigenen Wünschen und Erwartungen an die Behandlung kennen zu lernen.

Für diese erste Phase nehmen wir uns bewusst viel Zeit, denn Ihre Motivation, oder die Ihres Kindes, ist die wichtigste Grundlage für einen erfolgreichen Verlauf der Behandlung.

Dann beginnt die eigentliche kieferorthopädische Behandlung. Wir verfügen über ein breites Spektrum an modernen Methoden und Techniken, so dass wir für jede Situation die optimale Lösung anbieten können. Durch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen sind wir immer auf dem aktuellen Stand in der Kieferorthopädie und Zahnmedizin.

Kinder

Glücklich_Ulrike__Spezial_(1)__2015_03_23_00051937Frühbehandlung für Kinder

Der Behandlungsbeginn bei Kindern ist vom Zahn- und Kieferbefund abhängig, während das Alter des Kindes oder die Anzahl bereits durchgebrochener Zähne eine untergeordnete Bedeutung haben.
Mögliche Indikationen für eine Behandlung bei Kindern vor dem 9. Lebensjahr sind Kreuzbisse, vorzeitiger Milchzahnverlust, ausgeprägte Engstände, sowie eine Trauma gefährdete Frontzahnstellung.
Ziel ist es die Normalisierung der weiteren Gebissentwicklung zu erreichen und möglichst frühzeitig ungünstige Einflüsse auf die Gesichtsentwicklung zu erkennen.

Jugendliche

Glücklich_Ulrike__Spezial_(1)__2015_03_23_00051934Behandlung für Jugendliche

Kennzeichnend für die Behandlung von Jugendlichen sind aufbauende Behandlungsphasen, abgestimmt auf den Befund, den Zahnwechsel und Wünsche des Patienten an die Behandlung.
Es kommen unterstützende teilweise auch herausnehmbare Behandlungsgeräte zum Einsatz, um die Behandlung mit einer festen Zahnspange (Multibracketapparatur) möglichst kurz, sanft und effektiv zu gestalten.

Erwachsene

Behandlung für Erwachsene

Zähne können in jeder Lebensphase kieferorthopädisch bewegt werden.
Häufig sind deshalb kieferorthopädische Korrekturen der Zahnstellung bei Erwachsenen sehr sinnvoll. Gute Gründe dafür sind der Erhalt der natürlichen  Zähne bis ins hohe Alter durch eine gute Mundhygiene und eine kontinuierliche zahnmedizinische Betreuung.
Die Therapieplanung für erwachsene Patienten konzentriert sich auf den individuellen Behandlungswunsch des Patienten. Ästhetische Maßnahmen zur Veränderung der Schneidezahnstellung, Zahnbewegungen zur funktionellen Verbesserung der Ausgangssituation (Kiefergelenktherapie) und präprothetische Veränderungen für anschließende Versorgungen des behandelnden Zahnarztes (interdisziplinäre Behandlungen) sind häufige Behandlungsindikationen.

Verschiedene Behandlungstechniken unsichtbar, sichtbar, herausnehmbar, festsitzend kommen zur Anwendung.

Kiefergelenktherapie

blumenroehr-kieferorthopaedie-galerie (12)Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), schmerzende Kiefergelenke, ausstrahlende Schmerzen in benachbarten Bereichen wie Ohren, Schläfen, Nacken, schmerzhaftes Kiefergelenkknacken stehen im Zusammenhang mit einem Fehlbiss oder belastenden Parafunktionen durch Störkontakte im Kausystem.
Die manuelle Strukturanalyse, die Inspektion der Mundhöhle, die instrumentelle Funktionsanalyse, eine Schienenbehandlung sind vorbereitende Maßnahmen zur Behandlung einer CMD. Die kieferorthopädische Therapie hat die Veränderung der Zahnstellung in der kiefergelenkorientierten Bisslage zum Ziel.
Zuerst erfolgt eine Analyse der Situation, ob der Biss ursächlich für die Beschwerden sein kann. Die Kieferorthopädie sorgt durch die gezielte Zahneinstellung dafür, dass die Gelenksituation mit dem Biss (Okklusion) in Einklang gebracht wird. Eine Unterstützung dieser Behandlung durch Therapeuten, manuelle Therapie, Osteopathie und Logopädie ist meistens sehr hilfreich, oftmals sogar notwendig.

Implantologie und Kieferorthopädie

Der Ersatz eines oder mehrerer Zähne durch ein Implantat wird ermöglicht durch eine kieferorthopädische Lückenöffnung. Darüberhinausgehend kann durch die Veränderung der Zahnstellung die Prognose des Implantats optimiert werden, da der vorausgegangene Zahnverlust durch eine bestehende Fehlbelastung verursacht sein kann.

Verpflanzen von Zähnen

Überzählige Zahnanlagen, verlagerte Zähne, Weisheitszähne, die keinen Platz haben, sind, unter bestimmten Umständen geeignet, einen fehlenden Zahn oder einen zerstörten Zahn zu ersetzen, somit wird ein Implantat an dieser Stelle nicht benötigt. Die kieferorthopädische Behandlung sorgt für notwendigen Platz für eine Transplantation eines Zahnes.

Bild Transplantation1     Bild Transplantation2

Parodontologie und Kieferorthopädie

Parodontitis und der daraus resultierende Knochenabbau verursachen Zahnstellungsveränderungen.
Diese Veränderungen treten lokalisiert an einem einzelnen Zahn oder an mehreren Zähnen auf. Nach einer erfolgreichen Parodontitistherapie kann bei entzündungsfreiem Zahnhalteapparat die kieferorthopädische Behandlung beginnen.
Sie dient dazu, entstandene Lücken zu schließen, gekippte Zähne aufzurichten, engstehende Zähne in den Zahnbogen einzuordnen, Störkontakte durch gewanderte Zähne zu beseitigen. Eine konsequente Mundhygiene und die begleitende professionelle Zahnreinigung gewährleisten den Erhalt des kieferorthopädischen Behandlungsergebnisses.

Kieferchirurgie und Kieferorthopädie

Ein skelettaler Fehlbiss kann eine kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung notwendig machen. Es handelt sich um erwachsene Patienten, bei denen kein Ausgleich des Fehlbisses mehr durch bevorstehendes Wachstum vorhanden ist oder um Patienten, die in Ihrer Kindheit und Jugend ausgeprägte skelettale Fehlbisse entwickelt haben. Folgen derartiger Dysgnathien (Fehlbisse) können Überbelastung einzelner Zähne und deren vorzeitiger Verlust sein, sowie erschwerte prothetische Versorgungen durch den Zahnarzt. Bei stark ausgeprägten Fehlbissen kann ein erschwerter Lippenschluss, eine Behinderung der Nasenatmung, eine verstärkte Mundatmung, sowie eine Entzündungsneigung im Nasen- und Rachenraum auftreten.

Die exakte Planung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten, Kieferchirurgen und Kieferorthopäden erreichen erhebliche Veränderungen und Verbesserungen für den Patienten mit einem skelettalen Fehlbiss und führen darüber hinaus zu einem positiven ästhetischen und funktionellen Ergebnis.

Behandlungstechniken

  • festsitzende bukkale Behandlungstechnik mit Damonbrackets und Minitwinbrackets
  • unsichtbare Behandlungstechniken wie Lingualtechnik und Aligner-Therapie
  • Carriere Distalizer
  • Pendulum-Apparatur
  • Herbst-Scharnier
  • Bionator/Aktivator/Vorschubdoppelplatten
  • Fränkel
  • Lip-Bumper
  • Verwendung modernster Materialien und Verfahren
    wie z.B. Damon® System, Carriere® System
  • Unsichtbare Zahnspangen Invisalign® und Clear Aligner®